Peking

Peking

Wohl kaum eine andere Metropole auf dieser Welt hat sich so schnell verändert wie Peking.
Neben Shanghai ist Peking eine weitere „Boomtown“ Chinas. Innerhalb kurzer Zeit ändert sich manchmal das Erscheinungsbild eines ganzen Bezirks. Nach der Vergabe der olympischen Spiele an Peking hat sich dieser Prozess noch beschleunigt. Ein faszinierendes Nebeneinander von dynamischem Wachstum und dreitausendjähriger Geschichte auf so engem Raum. Und trotzdem sehnen sich viele Pekingreisende mit Wehmut zu „Ihrem alten“ Peking zurück, das sie bei ihrer ersten China-Reise angetroffen haben – ein Grund also mehr, lieber jetzt als später nach Peking zu reisen.
Bei dem immer stärker werdenden Verkehrsaufkommen ist das Fahrrad immer noch eine günstige und staufreie Alternative. Es gibt neben fast allen Straßen breite Fahrradwege. Da sich jedoch so gut wie niemand an Verkehrsregeln hält, ist das Überqueren einer Kreuzung jedes Mal ein kleines Abenteuer für sich.
Einige Dinge sollte der Pekingreisende nie versäumen. Dazu zählen wohl zu allererst der Besuch der Großen Mauer, die wohl das Wahrzeichen der Volksrepublik Chinas ist. Der nächstgelegene Abschnitt (Badaling) der insgesamt 6000 Km langen Mauer, liegt nur ca. 70 km nördlich von Peking und ist bequem über ein gut ausgebautes Straßennetz zu erreichen.

Die Verbotene Stadt befindet sich im Zentrum Pekings und ist meist die zweite Anlaufstelle für Pekingtouristen. Dort, wo auch ein Großteil des Filmes „Der letzte Kaiser“ gedreht wurde, lebten und regierten bis zur Revolution die Kaiser der Dynastien Ming und Quing. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt – was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Die Verbotene Stadt stellt mit ihren über 8000 Zimmern, ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar.
Der Sommerpalast, der auch Garten der Harmonischen Einheit genannt wird, ist bei den meisten Besuchern der nächste Anlaufpunkt. Einst Ferien- und Erholungsort für den Kaiser, ist er inzwischen mit seinen Gärten, seiner Seenlandschaft, den Hügeln und Pavillons nicht nur im Sommer eine Attraktion.
Der wohl bekannteste Tempel der Stadt ist der Himmelstempel. Dort betete der Kaiser jedes Jahr für eine reiche Ernte.
Die Anlage liegt im Süden der Stadt inmitten eines großen Parks. Das wichtigste Gebäude des Tempels ist die Halle der Ernteopfer, ein Gebäude mit kreisförmigem Grundriss auf einer dreistufigen Marmorterrasse.
Ein kulinarisches Muß: Peking Ente. Sie wird in chinesischen Restaurants auf der ganzen Welt serviert, aber selten so zubereitet und schmackhaft, wie in Peking selbst. Neben allen chinesischen Küchen sind in Peking aber auch nahezu alle asiatischen und die meisten Weltküchen vertreten. Und wer auf seinen Leberkäs mit Bratkartoffeln nicht verzichten will, dem sei das Restaurant „Die Kochmützen – Made in Germany“ zu empfehlen. Deutsche Küche mitten in Peking.

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